Geschafft! No Make-up-Challenge Zusammenfassung

Eine Woche kein Make-up. Null, niente, nada, noch nicht einmal Puder! Wieso, weshalb, warum habe ich in diesen beiden Beiträgen schon erläutert.

Hab ich es geschafft?

Ja, bis auf eine Ausnahme am Freitag Abend. Da kam mir die Welt so farblos vor und ich habe einen dezenten Lippenstift aufgelegt.

Wie habe ich mich dabei gefühlt?

Je länger es lief, desto besser. Ich glaube nicht daran, dass man sein komplettes Selbstbild und Schönheitsempfinden innerhalb einer Woche um 180 Grad wenden kann, aber man lernt doch in sehr kurzer Zeit anzunehmen, wie man ungeschminkt aussieht und dass das auch nicht verkehrt ist.

Was sind die Pros?

Ganz klar: kein Abschminken. So gerne ich mich auch schminke, das Abschminken ist mir ein Gräuel. Darauf eine Woche zu verzichten war toll. Gestern Abend „musste“ ich mich das erste Mal wieder abschminken, hätte es fast vergessen und war schwer genervt. Weiterer Vorteil: Man ist morgens in Windeseile fertig – länger schlafen, juchuuuu!

Die beiden Vorteile konnte ich mir vorher schon zusammenreimen, aber es gab noch einen positiven Punkt, der mein Schminkverhalten in Zukunft definitiv beeinflussen wird. Eigentlich halte ich Puder für mich für unverzichtbar, da ich immer eine glänzende T-Zone habe, die mich sehr stört und in regelmäßigen Abständen am Tag neu abgepudert wird. Aber wer hätte das gedacht, so ganz ohne Foundation und Puder glänzt es auch sehr viel weniger. Also wer sich auch damit rumplagt sollte probeweise mal auf Puder und Co verzichten.

Gibt es auch Nachteile?

Hmh, richtige Nachteile sind es nicht, eher einzelne Punkte, mit denen ich mich unwohl gefühlt habe, dadurch, dass ich mir „verboten“ habe Make-up zu nutzen. Hat man mal einen Pickel oder eine rote Stelle, fühlt man sich unwohl. Genauso hatte ich an manchen Tagen einfach Lust mich zu schminken und „durfte“ dann nicht. An meinem ungeschminkten Gesicht hat mich nicht viel gestört, aber auf Wimperntusche werde ich nicht verzichten, allein aus dem Grund, dass ich Brillengläser habe, die meine Augen stark verkleinern. Ohne Brille brauche ich meiner Meinung nach keine Wimperntusche, ich habe schwarze, recht dichte und lange Wimpern, wenn ich dann tusche sieht es schnell aus als hätte ich mir Wimpern angeklebt. Aber bis meine Augen keine wundersame Selbstheilung ereilt werde ich wohl weiter fröhlich vor mich hin tuschen.

Böse Kommentare, schiefe Blicke oder Komplimente?

Erstaunlicherweise hat kaum einer bemerkt, dass ich ungeschminkt war. Oder nichts dazu gesagt. Einige Freunde habe ich auch gefragt, ob ihnen etwas an mir auffällt, gerade für Männern scheint es keine Relevanz zu haben, ob man nun Make-up trägt oder nicht. Die erwarteten Kommentare à la „Du siehst aber müde aus!“ oder „Bist du krank?“ sind ebenfalls ausgeblieben. Komplimente gab es auch und ich habe mich sehr darüber gefreut 🙂

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4 Kommentare

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  1. So eine tolle Idee, wirklich! Danke für die Inspiration! Und das Kompliment auf meinem Blog gebe ich gerne zurück: Ohne Make-Up siehst du ebenso gut aus!
    Was nur wieder zeigt, dass wir selbst unsere größten Kritiker sind. Klar fällt uns auf, wenn der andere nun mal keine Schminke trägt. Aber es fällt uns eben nicht negativ auf. Deshalb sollte es uns das auch an uns selbst nicht stören.
    Deine Idee mit der Maske ist sicherlich richtig. Obwohl ich wirklich die ganze Zeit auch gedacht habe, dass ich es auch für die „anderen Personen“ um mich rum mache. Aber da dieser Punkt wegfällt… Wobei ich nicht sagen will, dass es nicht sicher auch Leute gibt, denen es negativ auffallen würde. Wir können nur von Glück sagen, dass wir mit solchen oberflächlichen Menschen keinen Kontakt haben. Umkreis gut gewählt, würde ich sagen :D.
    Aber zurück zu der Maske: Wie es scheint, ist es also eine, die wir nur für uns selbst brauchen. Aber das tun wir ja eben nicht, wie durch das Experiment gemerkt. Klar könnten wir jetzt vollständig darauf verzichten. Aber dann könnten wir auch im Kartoffelsack rumlaufen, denn „schöne Kleidung macht ja nicht aus, wie uns andere Menschen sehen“. Aber wir kleiden uns ja auch, um unsere eigene Individualität auszudrücken und wir haben Spaß dabei. Also sollten wir jetzt nicht unser ganzes Make-Up einmotten, im Gegenteil. Es ist aber einfach schön zu wissen, warum man es tut und dass man es nicht braucht. Also ein voller Erfolg, das Experiment.

    Liebe Grüße,
    Annika von themuffintop-less.blogspot.de

  2. Ich kann verstehen was du meinst. Manchmal tut es einfach unheimlich gut, einfach nur pur und ungeschminkt zu sein. Ich mache das relativ oft, wenn ich z.B. am Wochenende mal gar nichts vor habe. Dann kommt morgens meine Feuchtigkeitscreme ins Gesicht und das war es. So gehe ich dann auch zum Sport, Einkaufen ect.
    Und zu den Männern: ich glaube, die meisten finde ungeschminkte Frauen, also die pure Wahrheit^^, viel schöner 😉

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